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Vegane Kichererbsen-Gemüse-Lasagne

Rund 28 Gramm pflanzliches Eiweiß pro Portion machen diese Lasagne zu einer echten Fitness-Mahlzeit. Kichererbsen und ungesüßter Sojaskyr liefern ein vollständiges Aminosäurenprofil, das deinen Muskelaufbau zuverlässig unterstützt. Aubergine, Zucchini und Paprika bringen komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe mit, halten den Blutzucker stabil und sorgen dafür, dass du lange satt bleibst. Statt schwerer Béchamel kommt eine leichte Proteincreme zum Einsatz – weniger Kalorien, mehr Nährstoffdichte und ein angenehm leichtes Gefühl nach dem Essen.
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 50 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 15 Minuten
Portionen: 3 Portionen
Gericht: Fitnessküche, Hauptgericht, Ofengericht

Zutaten
  

  • Für die Gemüsefüllung:
  • 200 g gekochte Kichererbsen Abtropfgewicht
  • 9 Lasagneplatten ca. 180 g, ohne Vorkochen
  • 1 Zucchini ca. 250 g
  • 1 Aubergine ca. 300 g
  • 1 Karotte ca. 100 g
  • 1 rote Paprika
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g stückige Tomaten
  • 100 g passierte Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Olivenöl
  • Gewürze für die Sauce:
  • 1 TL Oregano getrocknet
  • 1 TL Basilikum getrocknet
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • ½ TL geräuchertes Paprikapulver
  • ½ TL Chiliflocken optional
  • Salz & schwarzer Pfeffer
  • Für die vegane Proteincreme:
  • 200 g ungesüßter Sojaskyr
  • 150 g veganer Frischkäse
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 EL Schnittlauch
  • ½ TL Knoblauchpulver
  • Salz & schwarzer Pfeffer
  • Zum Überbacken & Servieren:
  • 80 g veganer Reibekäse oder 3 EL Hefeflocken
  • Frisches Basilikum
  • Abrieb von ½ Bio-Zitrone

Kochutensilien

  • Auflaufform (ca. 25 × 20 cm)
  • Große Pfanne & Kochlöffel
  • Schneidebrett & Kochmesser
  • Rührschüssel & Messbecher
  • Küchensieb

Methode
 

  1. Gemüse vorbereiten & entwässern
    Ich wasche Zucchini, Aubergine, Karotte und Paprika und schneide alles in feine Würfel. Die Auberginenwürfel salze ich kurz in einer Schüssel und tupfe das ausgetretene Wasser ab. Zwiebel und Knoblauch hacke ich fein.
  2. Sauce ansetzen & einkochen
    Das Olivenöl erhitze ich in der Pfanne und brate Zwiebel, Knoblauch und das geschnittene Gemüse 5 Minuten scharf an. Ich rühre Tomatenmark und die Gewürze ein, röste sie kurz mit an und gieße stückige Tomaten, passierte Tomaten sowie Gemüsebrühe an. Die Sauce lasse ich 15 Minuten köcheln, bevor ich die Kichererbsen unterrühre.
  3. Proteincreme anrühren
    Ich verrühre den Sojaskyr mit dem veganen Frischkäse, den Hefeflocken, der Speisestärke, Zitronensaft und den Kräutern glatt. Die Creme schmecke ich mit Salz, Pfeffer und Knoblauchpulver abschließend ab.
  4. Schichten
    Ich heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Auf den Boden der Auflaufform gebe ich eine Schicht Gemüsesauce, verlege darauf Lasagneplatten und streiche etwas Proteincreme darüber. Diesen Vorgang wiederhole ich abwechselnd, bis alle Zutaten aufgebraucht sind.
  5. Überbacken
    Die letzte Schicht schließe ich mit der restlichen Proteincreme ab und streue den veganen Reibekäse gleichmäßig darüber. Ich backe die Lasagne im Ofen für 30 Minuten, bis der Käse geschmolzen ist.
  6. Ruhen & Garnieren
    Vor dem Anschneiden lasse ich die Lasagne 10 Minuten ruhen, damit die Platten die Restflüssigkeit binden. Ich garniere mit frischem Basilikum und Zitronenabrieb.
  7. byKochmuffel-Servier-Tipp:
    Streue fettfrei geröstete Pinienkerne kurz vor dem Servieren über die Käseschicht.
    Ein frischer Blattsalat mit einem leichten Zitronen-Rapsöl-Dressing passt sehr gut zur Lasagne.
    Verwende ein breites, leicht geöltes Tortenmesser zum Portionieren. Lass die Lasagne nach dem Backen etwa 10 Minuten ruhen, erst dann schneiden.
  8. byKochmuffel-Tipps

    1️⃣ So verschwindet der Soja-Geschmack
    Sojaskyr hat beim Erhitzen oft einen leicht "bohnigen" Nachgeschmack. Rühre einfach 1 TL Apfelessig in die Proteincreme. Die leichte Säure neutralisiert den typischen Sojageschmack im Ofen komplett, ohne dass die Creme gerinnt. Deine Lasagne schmeckt dadurch einfach nur frisch und cremig.
    2️⃣ Tomatenmark zweimal anrösten für saftige Sauce
    Brate das Tomatenmark in der Pfanne an, bis es dunkel wird. Gieße einen Schluck kaltes Wasser dazu und brate es direkt nochmal an. Durch dieses doppelte Anrösten verliert die Tomate ihre scharfe Säure, wird natürlich süß und bindet die Sauce so gut, dass sie im Ofen nicht wässrig wird.
    3️⃣ Ein Drittel der Kichererbsen zerdrücken
    Püriere oder zerdrücke ein Drittel der Kichererbsen mit einer Gabel zu Brei, bevor du sie in die Sauce gibst. Die austretende Stärke bindet die flüssige Tomatensauce blitzschnell ab. So bleibt die Sauce perfekt an den Teigplatten kleben und läuft beim Anschneiden nicht auf den Teller.
    4️⃣ Niemals mehr harte Lasagne-Ecken
    Tauche die Lasagneplatten vor dem Schichten kurz für 5 Sekunden in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser. Dieser einfache Trick weicht die harten Kanten ganz leicht vor. Die Platten werden im Ofen überall gleichmäßig weich – selbst an den Rändern, wo etwas weniger Sauce liegt.

Notizen

Haltbarkeit: Abgedeckt im Kühlschrank 2–3 Tage, portionsweise einfrierbar